Mean-Reversion-Dip

In Bearbeitung - Zielversion V0.40.0

Die Implementierung von Alarmen und regelbasiertem Handel ist noch nicht vollständig abgeschlossen. Diese Dokumentation beschreibt die geplante und teilweise bereits umgesetzte Funktionalität.

Die Mean-Reversion-Dip-Strategie wertet abgeschlossene Tagesschlusskurse aus und schlägt nach einer konfigurierten Kursbewegung einen Einstieg vor. Sie unterstützt den vollständigen Ausstieg bei Stop-Loss, Gewinnmitnahme und einer erzwungenen Risikobegrenzung sowie das schrittweise Mitnehmen von Teilgewinnen und das Aufstocken einer Verlustposition. Im Hauptportfolio bucht eine Empfehlung oder Benachrichtigung keine Transaktion.

Zwei Beispiele zeigen die Konfiguration im Ganzen: Das einfache Beispiel beschränkt sich auf Einstieg, Gewinnziel, Stop-Loss und Risikogrenzen. Das Beispiel mit Teilgewinnen entspricht der Vorlage im Dialog und enthält zusätzlich einen Plan für Teilgewinne und die Einstellungen für das Aufstocken.

Strategie einrichten

Der Mean-Reversion-Dip wird unter Regelbasierter Handel einem Wertpapier des Baums zugewiesen; auf der Portfoliobasierten Strategie und auf einer Anlageklasse wird er nicht angeboten. Die Portfoliobasierte Strategie muss mit einer Watchlist verknüpft sein, und das Wertpapier muss in dieser Watchlist enthalten sein. Ordnen Sie jedes Instrument genau einer Anlageklasse mit einer Gewichtung zu. Die Gewichtungen der Anlageklassen sowie jene der Wertpapiere innerhalb jeder Anlageklasse müssen jeweils 100% ergeben. Die Anlageklasse des Wertpapiers wird dadurch taktisch: Ihre Gewichtung ist nur noch eine Obergrenze, und eine Portfolio-Neugewichtung kauft in ihr nicht mehr nach, auch nicht bei den übrigen Wertpapieren. Legen Sie Wertpapiere mit Mean-Reversion-Dip deshalb am besten in eine eigene Anlageklasse, siehe Neugewichtung und Mean-Reversion-Dip gemeinsam.

Wählen Sie im Dialog Strategie Definition unter Strategiename den Mean-Reversion-Dip. Der YAML-Editor ist mit dem Beispiel mit Teilgewinnen vorbelegt, Vorlage laden stellt es wieder her. Lassen Sie Aktiv für eine ausführbare Strategie eingeschaltet. Schalten Sie es aus, um einen Entwurf zu speichern, der noch nicht ausführbare Einstellungen enthält. Gespeichert wird mit Übernehmen. Eine aktive Strategie wird zurückgewiesen, wenn eine Pflichtangabe fehlt oder eine Einstellung gewählt ist, die noch nicht ausgeführt werden kann. Die Meldung nennt die betroffene Einstellung.

Wirksame Eigenschaften

Die folgenden Tabellen beschreiben alle Eigenschaften, die eine Entscheidung der Strategie beeinflussen. Anteile werden als Dezimalzahl geschrieben: 0.03 bedeutet 3%, -0.12 bedeutet einen Rückgang um 12%. Pflichtangaben sind mit einem Stern markiert.

Das Instrument wird nicht im YAML gewählt, es ist immer das Wertpapier, dem die Strategie zugewiesen ist. Angaben zur Datenquelle, zur Ausführungsart und zum Auswahlmodus sind fest vorgegeben: Die Strategie arbeitet mit Tagesschlusskursen und Marktausführung ohne eigenes Gebühren- oder Slippage-Modell. Solche Angaben können Sie weglassen. Ältere Konfigurationen, die sie noch enthalten, bleiben gültig.

Name und Richtung

EigenschaftBedeutungWerte
strategy_name*Name der Strategie. Er erscheint beim Erfassen einer Transaktion als Auswahl in der Strategiezuordnung.Text, höchstens 100 Zeichen
universe.direction*Erlaubte Handelsrichtung.long_only, short_only, long_short

Wartefristen

Die Wartefristen beschränken nur neue Einstiege, Ausstiege werden nie verschoben.

EigenschaftBedeutungWerte
cooldowns.after_buy_days*Kalendertage nach der letzten Eröffnung, bevor ein neuer Einstieg möglich ist.ganze Zahl ab 0
cooldowns.after_sell_days*Kalendertage nach der letzten Reduktion, bevor ein neuer Einstieg möglich ist.ganze Zahl ab 0
cooldowns.max_trades_per_asset_per_30d*Höchstzahl gebuchter Transaktionen des Instruments innerhalb von 30 Tagen, einschliesslich Teilausführungen.ganze Zahl ab 1

Einstieg

EigenschaftBedeutungWerte
entry.lookback_T*Anzahl Beobachtungen, über welche die Kursbewegung gemessen wird.1 bis 999
entry.dip_reference.type*Vergleichskurs: der Kurs vor T Beobachtungen, der höchste (bei Short der tiefste) vorherige Schlusskurs eines Zeitfensters oder ein gleitender Durchschnitt.price_T_ago, highest_in_window, moving_average
entry.dip_reference.periodLänge des Zeitfensters beziehungsweise des gleitenden Durchschnitts. Nicht nötig bei price_T_ago.1 bis 999
entry.dip_reference.indicatorArt des gleitenden Durchschnitts, nur bei moving_average.SMA, EMA
entry.dip_threshold_pct*Mindestbewegung gegenüber dem Vergleichskurs. Bei Long ein Rückgang, bei Short ein entsprechender Anstieg.zwischen -1 und 0, z.B. -0.08
entry.initial_buy_sizing.mode*Grösse des Einstiegs als Anteil am Nettovermögen oder als fester Betrag in der Mandantenwährung.pct_portfolio, absolute_amount
entry.initial_buy_sizing.pctAnteil am Nettovermögen bei pct_portfolio.grösser 0 bis 1
entry.initial_buy_sizing.amountBetrag bei absolute_amount.grösser 0

Gewinnmitnahme

Der ganze Bereich profit_management ist optional. Ohne ihn nimmt die Strategie keinen Gewinn mit und schliesst eine Position nur über Verlust- oder Risikoregeln.

EigenschaftBedeutungWerte
take_profit.modeGewinnziel als prozentualer Gewinn oder als Gewinnbetrag in der Mandantenwährung. Beim Erreichen wird die ganze Restposition geschlossen.pct_gain, absolute_profit
take_profit.pct / take_profit.profit_amountHöhe des Gewinnziels passend zum Modus.grösser 0
take_profit.referenceBezugskurs: gewichteter Durchschnittskurs oder erster Einstiegskurs.avg_cost, initial_entry_price
scale_out_enabledSchaltet den Plan für Teilgewinne ein.true, false
sell_fraction_basisBezug der Anteile, siehe Teilgewinne mitnehmen. Pflicht, wenn der Plan eingeschaltet ist.current_position, initial_position
scale_out_planListe der Stufen. Jede Stufe hat eine Kurzbezeichnung id, einen Auslöser trigger und entweder einen Anteil sell_fraction oder sell_remainder: true für die letzte Stufe.höchstens 20 Stufen

Verlustbehandlung

EigenschaftBedeutungWerte
downside_management.loss_action*Wählt, was bei einem Verlust geschieht: verkaufen oder aufstocken. Diese Angabe allein bestimmt die Variante.A_sell_loss, B_average_down
variant_A_sell_loss.stop_type*Fester Stop bei einer Kursschwelle oder ein Stop, der durch Indikatorregeln bestätigt wird. Pflicht bei A_sell_loss.hard_stop, indicator_stop
variant_A_sell_loss.stop_reference*Bezugskurs des Stops. Pflicht bei A_sell_loss.avg_cost, initial_entry_price
variant_A_sell_loss.stop_threshold_pct*Nachteilige Bewegung, bei der die ganze Position geschlossen wird. Pflicht bei A_sell_loss.zwischen -1 und 0, z.B. -0.10
trigger.down_reference, trigger.down_threshold_pctZusätzliche Verlustbedingung. Beim festen Stop kann sie fehlen; für einen Indikator-Stop und für das Aufstocken ist sie Pflicht.wie beim Stop
trigger.decision_basisWie die Verlustbedingung entschieden wird: nur Kursschwelle, Indikatorregeln, Z-Score oder Kursschwelle mit beiden Regelgruppen.simple_threshold, indicator, statistical, hybrid
trigger.indicator_rules, trigger.statistical_rulesRegeln für die Entscheidungsgrundlagen indicator, statistical und hybrid.rsi, sma, ema, zscore
variant_B_average_down.*Einstellungen für das Aufstocken, siehe Eine Verlustposition aufstocken. Pflicht bei B_average_down.

Risikogrenzen

EigenschaftBedeutungWerte
risk_controls.max_position_exposure_pct*Höchster Anteil der Position am Nettovermögen. Ein grösserer Einstieg oder eine grössere Aufstockung wird blockiert. Diese Grenze gilt immer, keine Einstellung hebt sie auf.grösser 0 bis 1
risk_controls.max_position_drawdown_pct*Höchster Verlust der Position gegenüber dem Durchschnittskurs.grösser 0 bis 1
risk_controls.force_exit_on_risk_breach*Schliesst die Position vollständig, sobald eine Risikogrenze überschritten ist.true, false

Tägliche Entscheidungen

Die Strategie verwendet den letzten abgeschlossenen Handelstag vor dem aktuellen UTC-Tag. Wochenenden und erfasste Börsenfeiertage werden übersprungen; für Kryptowährungen gelten Kalendertage. Fehlt der erwartete Schlusskurs oder ausreichend Indikatorhistorie, ist die Entscheidung nicht verfügbar. Es wird kein aktueller Kurs als Ersatz verwendet.

Ein Long-Einstieg vergleicht den Schlusskurs mit dem Kurs vor T Beobachtungen, dem höchsten vorherigen Schlusskurs eines Zeitfensters oder einem vorherigen SMA/EMA. Ein Short-Einstieg spiegelt die Kursbewegung und verwendet beim Zeitfenster den tiefsten vorherigen Schlusskurs. Der aktuelle Schlusskurs gehört nicht zu diesen Einstiegsreferenzen. Short-Positionen benötigen ein Margin-Instrument. Eine Margin-Empfehlung benötigt ausserdem eine bestehende Transaktion mit einheitlichem Wert pro Punkt; unterschiedliche Kontraktdefinitionen desselben Instruments verhindern die Auswertung.

Die Obergrenze der Hierarchie, die Bereichs- und Instrumentallokation sowie das Positionslimit gelten gemeinsam; eine Hierarchiegewichtung von 50 bedeutet 50%. Einstiegsvorschläge reservieren Kapazität für die übrigen Strategien derselben Auswertung. Leerverkaufserlöse erhöhen das Nettovermögen nicht. Ein Ausstiegsvorschlag gibt erst nach der Buchung Kapazität frei. Ein zu grosser Einstieg wird blockiert und nicht automatisch verkleinert.

Tatsächliche Transaktionen zuordnen

Wählen Sie beim Erfassen eines Kaufs oder Verkaufs die Strategiezuordnung. Ordnen Sie Eröffnungen und Ausstiege einheitlich zu, auch bei bereits offenen Positionen. Mehrere Strategien können dasselbe Instrument mit getrennten Zuordnungen halten. Abgeschlossene historische Transaktionen ohne Zuordnung blockieren die Auswertung nicht; offene Mengen ohne Zuordnung dagegen schon. Ein Margin-Abschluss übernimmt die Zuordnung seiner Eröffnung. Eine Änderung dieser Eröffnung aktualisiert auch ihre Abschlüsse.

Menge, gewichteter durchschnittlicher Einstiegskurs und Wartefristen werden aus den zugeordneten Transaktionen rekonstruiert. Dabei werden Splits berücksichtigt. Änderungen und Löschungen von Transaktionen beeinflussen deshalb die nächste Entscheidung. Beim Löschen einer Strategie bleiben die Portfoliotransaktionen erhalten und verlieren ihre Zuordnung. Eine Benachrichtigung verändert den Ausführungsstand nie.

Ausstiege und Wartefristen

Ist eine Risikogrenze überschritten und der erzwungene Ausstieg eingeschaltet, wird zuerst die vollständige Schliessung vorgeschlagen. Danach wird der feste Stop ausgewertet, anschliessend die zusätzliche Verlustbedingung, sofern sie vorhanden ist. Indikator- und Statistikregeln verwenden ihre konfigurierten Vergleiche; alle Regeln einer Gruppe müssen erfüllt sein. Eine hybride Verlustbedingung verlangt die Kursschwelle und beide Regelgruppen. Bei konstanten Kursen kann kein Z-Score berechnet werden; die Entscheidung ist dann nicht verfügbar.

Die Basisausstiege schliessen die gesamte Restmenge der Strategie und haben Vorrang vor einer Teilgewinnmitnahme. Ein Ausstieg unterdrückt in derselben Auswertung einen widersprechenden Einstieg desselben Instruments. Einstiegswartefristen zählen Kalendertage seit der letzten Eröffnungs- beziehungsweise Reduktionstransaktion. Das Limit über 30 Tage zählt tatsächlich gebuchte Transaktionen einschliesslich Teilausführungen.

Teilgewinne mitnehmen

Statt eine Position erst beim Gewinnziel vollständig zu schliessen, können Sie sie in mehreren Schritten abbauen. Dazu schalten Sie bei der Gewinnmitnahme die Teilverkäufe ein und beschreiben einen Plan aus einzelnen Stufen. Jede Stufe erhält eine eigene Kurzbezeichnung, eine Bedingung und den Anteil, der bei deren Erfüllung abgegeben wird. Die letzte Stufe darf statt eines Anteils die gesamte Restmenge schliessen. Bei einer Long-Position wird verkauft, bei einer Short-Position eingedeckt.

Sie wählen, worauf sich die Anteile beziehen. Beim Bezug auf die Ausgangsgrösse ist jeder Anteil ein Teil der Menge, mit der die Position eröffnet wurde; die Anteile dürfen zusammen die ganze Position nicht überschreiten. Beim Bezug auf die aktuelle Grösse ist jeder Anteil ein Teil dessen, was zum Zeitpunkt der Stufe noch offen ist. Zwei Stufen zu je 30% geben so zuerst 30% und danach 30% des verbleibenden Rests ab.

Eine Stufe wird durch einen prozentualen Gewinn gegenüber dem ersten oder dem gewichteten durchschnittlichen Einstiegskurs, durch einen Gewinnbetrag in der Währung des Mandanten oder durch Indikatorregeln ausgelöst. Die Stufen werden der Reihe nach abgearbeitet und nie übersprungen. Erreicht ein einzelner Kurssprung mehrere Ziele gleichzeitig, werden die betroffenen Stufen in derselben Auswertung zusammengefasst.

Jede Stufe wird pro Position höchstens einmal ausgeführt. Massgebend ist allein, wie viel der Position bereits zurückgegeben wurde; eine Benachrichtigung verändert den Ausführungsstand nie. Buchen Sie einen Vorschlag nur teilweise, schlägt die nächste Auswertung genau die fehlende Menge erneut vor, und ein Neustart des Programms ändert daran nichts. Vorgeschlagen wird nie mehr, als tatsächlich offen ist. Wird die Position geschlossen und später erneut eröffnet, beginnt der Plan von vorne. Ausgeführte Zielmengen mit derselben Stufenbezeichnung bleiben festgehalten; der übrige Fortschritt folgt dem konfigurierten Plan und den gebuchten Reduktionen.

Eine Verlustposition aufstocken

Setzen Sie loss_action auf B_average_down. Diese Angabe allein wählt das Aufstocken; die Einstellungen der Stop-Loss-Variante werden dann nicht ausgewertet. Die Aufstockung benötigt die zusätzliche Verlustbedingung unter trigger. Long-Positionen werden zu tieferen Kursen aufgestockt, Short-Positionen zu höheren. Jede Aufstockung verlangt die nachteilige Kursschwelle. Indikator- oder Statistikregeln bestätigen sie zusätzlich; im hybriden Modus müssen beide Gruppen erfüllt sein. Fehlende Kursdaten lösen keine Aufstockung aus.

Unter variant_B_average_down legen Sie die Grösse jeder Aufstockung (add_sizing, wie beim Einstieg), die Höchstzahl der Aufstockungen (max_adds) und die Schrittregel (add_step_rule) fest. Beim Bezug auf den ersten Einstiegskurs erlauben eine Verlustschwelle von 10% und ein Schritt von 5% Aufstockungen bei 10%, 15% und 20% nachteiliger Bewegung. Erst ausgeführte Aufstockungen schalten die nächste Stufe frei. Beim Bezug auf den Durchschnittskurs verlangt jede Aufstockung den eingestellten Schritt gegenüber dem aktuellen gewichteten Durchschnitt und zusätzlich die Verlustbedingung. Indikatorbasierte Schritte (indicator_based) verwenden die Indikatorbestätigung ohne zusätzliche prozentuale Stufenfolge und setzen die Entscheidungsgrundlage indicator oder hybrid voraus. Benutzerdefinierte Schritte lassen sich nicht aktivieren. Der Durchschnittskurs wird nach jeder Aufstockung neu berechnet.

Übergeordnete Allokationen, Positionslimiten, Wartefristen und das rollierende Transaktionslimit gelten weiterhin. Zu grosse Aufstockungen werden blockiert. Eine überschrittene Verlustlimite verhindert Aufstockungen auch ohne erzwungenen Ausstieg; ist dieser eingeschaltet, wird die vollständige Schliessung vorgeschlagen. Gewinnmitnahmen und Ausstiege haben Vorrang, auch bei widersprechenden Empfehlungen einer anderen Strategie für dasselbe Instrument.

Die erste Teilmenge eines Aufstockungssignals zählt als eine Aufstockung. Weitere Teilmengen desselben Signals erhöhen den Zähler nicht; unausgeführte Vorschläge zählen nicht. Jede manuelle Erhöhung ohne Signalverknüpfung zählt einzeln. Teilausführungen des ursprünglichen Einstiegs bleiben der Eröffnung zugeordnet. Nach Schliessung und erneuter Eröffnung beginnt der Zähler von vorne.

Bei Gewinnstufen mit Bezug auf die aktuelle Menge werden zusätzliche Stücke beim Auslösen einer neuen Stufe berücksichtigt. Mit der ersten Ausführung wird die Zielmenge festgehalten. Weitere Aufstockungen vergrössern diese begonnene Stufe nicht und wiederholen keine abgeschlossene Stufe. Manuelle Reduktionen verbrauchen ausstehende Stufen der Reihe nach, ausgehend von der Menge vor der ersten Reduktion. Stufen mit Bezug auf die Ausgangsmenge behalten diese Grundlage.

Ergebnis prüfen

Öffnen Sie Alarmdiagnose in der Alarmansicht des Portfolios und wählen Sie das Register Handelsentscheidungen. Welche Spalten es zeigt, was die Aktionen Kauf, Verkauf, Halten und Blockiert bedeuten und wann die Tabelle leer bleibt, beschreibt Alarmdiagnose. Aktualisieren liest nur Ergebnisse, Jetzt auswerten berechnet sie neu. Nur Kauf und Verkauf führen zu einer Benachrichtigung; deren Zustellung zeigt das Register Benachrichtigungen. Die Spalte Begründung erklärt jeden Entscheid. Die folgende Tabelle führt alle Begründungen mit der Aktion auf, unter der sie erscheinen. Bei Blockiert wartet ein Teil der Begründungen von selbst ab, etwa eine Wartefrist; die übrigen verlangen, dass Sie die Konfiguration oder die Daten ergänzen.

BegründungAktionBedeutung und Abhilfe
Einstiegsbedingung nach Kursrückgang erfülltKauf oder VerkaufDie konfigurierte Kursbewegung ist eingetreten. Vorgeschlagen wird ein Einstieg in der Grösse des ersten Kaufs, bei einer Short-Position als Verkauf.
Bestehende Position aufstockenKauf oder VerkaufDie Verlustposition soll aufgestockt werden, siehe Eine Verlustposition aufstocken.
Gewinn mitnehmen: Position schliessenKauf oder VerkaufDas Gewinnziel ist erreicht, die ganze Position soll geschlossen werden.
Teilgewinn mitnehmen: Position reduzierenKauf oder VerkaufEine Gewinnstufe ist erreicht, siehe Teilgewinne mitnehmen.
Teilgewinn mitnehmen: Restposition schliessenKauf oder VerkaufDie letzte Gewinnstufe schliesst die verbleibende Position.
Verlustbegrenzung: Position schliessenKauf oder VerkaufDer Stop-Loss ist erreicht.
Ausstiegsbedingung bei Verlust: Position schliessenKauf oder VerkaufDie Ausstiegsbedingung der Verlustbehandlung ist erfüllt, siehe Verlustbehandlung.
Risikolimite überschritten: Position schliessenKauf oder VerkaufEine Risikogrenze ist überschritten und der erzwungene Ausstieg eingeschaltet, siehe Risikogrenzen.
Position haltenHaltenDie Position ist offen, und weder eine Gewinn- noch eine Verlustbedingung ist erfüllt.
Einstiegsbedingung nicht erfülltHaltenEs besteht keine Position, und die Kursbewegung reicht für einen Einstieg noch nicht aus.
Kursbewegung oder Bestätigung noch nicht ausgelöstHaltenBeim Aufstocken fehlt noch die nachteilige Kursschwelle oder die Bestätigung durch einen Indikator.
Warten auf den nächsten nachteiligen KursschrittHaltenSeit der letzten Aufstockung hat sich der Kurs noch nicht um den nächsten Schritt bewegt.
Einstiegssperrfrist oder Handelslimite erreichtBlockiertEine Wartefrist nach einem Kauf oder Verkauf läuft noch, oder die Höchstzahl der Transaktionen innerhalb von 30 Tagen ist erreicht, siehe Wartefristen. Die Sperre endet von selbst.
Ungenügender InvestitionsspielraumBlockiertDer Einstieg würde die Gewichtung der Portfoliobasierten Strategie, der Anlageklasse oder des Wertpapiers oder den höchsten Anteil der Position am Nettovermögen überschreiten. Erhöhen Sie die Gewichtung oder verkleinern Sie den ersten Kauf.
Beide Einstiegsrichtungen ausgelöstBlockiertLong- und Short-Einstieg sind gleichzeitig erfüllt. GT schlägt deshalb keinen der beiden vor.
Für dieses Instrument steht ein Ausstieg anBlockiertEine andere Strategie schlägt am selben Tag einen Ausstieg aus diesem Wertpapier vor. Ein gleichzeitiger Einstieg würde diesen Ausstieg wieder aufheben.
Risikokontrollen verhindern eine AufstockungBlockiertDie Aufstockung würde eine Risikogrenze verletzen.
Maximale Anzahl ausgeführter Aufstockungen erreichtBlockiertDie eingestellte Zahl an Aufstockungen ist ausgeschöpft.
Bestehende Buchungen zuerst ihren Strategien zuordnenBlockiertEine offene Menge des Wertpapiers hat keine Strategiezuordnung, siehe Tatsächliche Transaktionen zuordnen.
Instrument ist nicht in der Watchlist der HierarchieBlockiertNehmen Sie das Wertpapier in die Watchlist auf, mit der die Portfoliobasierte Strategie verknüpft ist.
Instrument ist mehreren Allokationen zugeordnetBlockiertDas Wertpapier steht in mehr als einer Anlageklasse. Ordnen Sie es genau einer zu.
Aktive Allokation und ihre Gewichtungen vervollständigenBlockiertDas Wertpapier ist keiner Anlageklasse zugeordnet, eine Gewichtung fehlt, oder die Gewichtungen ergeben nicht je 100%, siehe Strategie einrichten.
Einstandspreis der Position fehltBlockiertFür die offene Position lässt sich kein Einstandspreis bestimmen, deshalb sind Gewinn und Verlust unbekannt.
Leerverkäufe benötigen ein Margin-InstrumentBlockiertEin Short-Einstieg ist nur bei einem Margin-Instrument möglich.
Eine einheitliche Margin-Kontraktdefinition ist erforderlichBlockiertFür das Margin-Instrument fehlt eine bestehende Transaktion, oder die Transaktionen verwenden unterschiedliche Werte pro Punkt.
Abgeschlossener Tagesschlusskurs fehltBlockiertFür den letzten abgeschlossenen Handelstag liegt kein Schlusskurs vor. Prüfen Sie die historischen Kurse des Wertpapiers.
Ungenügende KurshistorieBlockiertFür die Einstiegsreferenz oder einen Indikator sind zu wenige Schlusskurse vorhanden.
Ungültige oder zukünftige MarktbeobachtungBlockiertEin historischer Kurs ist ungültig oder liegt in der Zukunft.
Statistische Regel nicht verfügbar: konstante KurseBlockiertDie Kurse des Zeitfensters sind alle gleich, eine statistische Regel lässt sich deshalb nicht berechnen.
Indikatordaten sind nicht verfügbarBlockiertEin in der Konfiguration verwendeter Indikator lässt sich mit den vorhandenen Kursen nicht berechnen.
Historischer Wechselkurs fehltBlockiertFür die Umrechnung in die Währung des Mandanten fehlt ein Wechselkurs.

Steht in der Spalte ein technischer Text, konnte die Strategie aus einem anderen Grund nicht ausgewertet werden; die Meldung wird unverändert angezeigt.

Wie die Strategie in der Vergangenheit entschieden hätte, zeigt eine Historische Wiederholung in einer Simulationsumgebung. Dort gelten die Gebührenmodelle der Depots. Aufstockungen verwenden dieselbe Auswertung von Tagesschlusskursen und Ausführungen.