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Globale Einstellungen

Dieser Tabelle können Sie die globalen Einstellungen von GT entnehmen. Die Veränderung der Eigenschaften ist dem Administratoren vorbehalten.

Anmerkung

Die Limiten — beispielsweise die Anzahl möglicher Portfolios pro Klient oder die Anzahl der Änderungen pro Tag — sind nicht mehr Bestandteil dieser Tabelle. Sie werden in der Ansicht Limite Informationsklasse verwaltet. In den globalen Einstellungen verbleiben die Schwellenwerte für die Sperrung eines Benutzers, g.max.security.breach.count und g.max.limit.request.exceeded.count; diese sind keine Limiten auf Daten, siehe Benutzerrechte.

Bearbeiten globale Einstellungen

Nur der Administrator kann diese bearbeiten, zudem kann nur der Eigenschaftswert der vorhandenen Einstellungen geändert werden.

Eigenschaften und Tabellenspalten

Die Eigenschaften sind selbsterklärend und werden nicht weiter erläutert.

Besondere Einstellungen

Die Bedeutung gewisser Einstellung wird an anderer Stelle in diesem Dokument beschrieben. An dieser Stelle werden nur die Einstellungen erwähnt, die umfangreicher sind oder nicht an anderer Stelle in dieser Dokumentation erläutert werden.

Einstellung Passwort (gt.password.regex.properties)

Mit dieser Eigenschaft kann eine bestimmte Passwortstärke für das Benutzerpasswort festgelegt werden. Diese Einstellung hat in der Ansicht eine aufklappbare Tabellenzeile, aus der die aktuelle Einstellung entnommen werden kann. Mit Hilfe eines regulären Ausdrucks kann eine bestimmte Mindestanforderung für ein gültiges Passwort festgelegt werden. Nachfolgend einige Beispiele:

  • “^(?=.[A-Za-z])(?=.\d)[A-Za-z\d]{8,}$”: Mindestens acht Zeichen, mindestens ein Buchstabe und eine Zahl.
  • “^(?=.[A-Za-z])(?=.\d)(?=.[@$!%#?&])[A-Za-z\d@$!%*#?&]{8,}$”: Mindestens acht Zeichen, mindestens ein Buchstabe, eine Zahl und ein Sonderzeichen.
  • “^(?=.[a-z])(?=.[A-Z])(?=.\d)(?=.[@$!%?&])[A-Za-z\d@$!%?&]{8,}$”: Mindestens acht Zeichen, mindestens ein Grossbuchstabe, ein Kleinbuchstabe, eine Zahl und ein Sonderzeichen.
  • “^(?=.[a-z])(?=.[A-Z])(?=.\d)(?=.[@$!%?&])[A-Za-z\d@$!%?&]{8,10}$”: Mindestens acht und höchstens 10 Zeichen, mindestens ein Grossbuchstabe, ein Kleinbuchstabe, eine Zahl und ein Sonderzeichen.

Standardmässig ist in GT das erste Beispiel eingestellt. Die Benutzer werden nicht aufgefordert, ein neues Passwort einzugeben.

Parameter für die Passworteinstellung

Die nachfolgenden Parameter müssen für die Passworteinstellung vorliegen:

  • regex: Hier weisen sie den regulären Ausdruck zu.
  • forceRegex: Entspricht ein Passwort nicht mehr den Anforderungen des regulären Ausdrucks, kann der Benutzer gezwungen werden, ein neues, den Anforderungen entsprechendes Passwort einzugeben. Ist “forceRegex” auf “true” gesetzt, so wird nach der Anmeldung bei Nichterfüllung der Passwortstärke der Dialog zur Passwortänderung geöffnet. Nach erfolgreicher Eingabe des neuen Passwortes muss sich der Benutzer erneut anmelden. Ist “forceRegex” auf “false” gesetzt, so werden die bestehenden Passwörter weiterhin akzeptiert und erst bei einer Passwortänderung wird der reguläre Ausdruck angewendet.
  • de und en: Zur Zeit unterstützt GT diese beiden Sprachen. Daher muss ein Hinweis- bzw. Fehlertext für die entsprechende Sprache und den regulären Ausdruck vorhanden sein. Aus diesem Text muss der Benutzer die Anforderungen des regulären Ausdrucks nachvollziehbar ableiten können.

Validierung der Eingaberegeln für Globalparameters

Damit nicht jeder Unsinn eingegeben werden kann. Es gibt eine Validierung für einige Eigenschaftenwerte. Diese ist gleichzeitig auch ein Hinweis darauf, welche Eingabewerte akzeptiert werden. Dieselbe Syntax wird auch für die Werte der Limite Informationsklasse verwendet, dort gehört die Regel jedoch zur Limite selbst und nicht zur einzelnen Zeile.

Unterstützte Regeln

RegelSyntaxBeschreibungGilt für
minmin:NMinimal zulässiger WertpropertyInt
maxmax:NMaximal zulässiger WertpropertyInt
enumenum:N1,N2,N3,…Wert muss einer der angegebenen Werte seinpropertyInt
patternpattern:REGEXWert muss dem Regex-Muster entsprechenpropertyString

Syntax

Regeln werden durch Kommas getrennt: regel1:wert1,regel2:wert2

Hinweis: Bei enum sind die Werte ebenfalls durch Kommas getrennt, aber der Parser behandelt dies korrekt, indem er nur bei , trennt, wenn ein Regelname und : folgen.

Beispiele

inputRuleBeschreibungGültige WerteUngültige Werte
min:1,max:99Wert zwischen 1 und 991, 50, 990, 100, -5
min:0,max:100Prozentwert0, 50, 100-1, 101
enum:1,7,30,365Bestimmte Tagesintervalle1, 7, 30, 3652, 14, 60
enum:0,1Boolean-ähnliche Ganzzahl0, 12, -1
min:1Mindestens 1 (keine Obergrenze)1, 100, 99990, -1
max:10Höchstens 10 (keine Untergrenze)-5, 0, 1011, 100
pattern:^[A-Z]{2,3}$2-3 Grossbuchstaben“CH”, “USD”“ch”, “EURO”
pattern:^[a-z0-9.]+$Kleinbuchstaben, Ziffern und Punkte“gt.test”“GT.Test”

Kombinierte Regeln

Mehrere Regeln können kombiniert werden:

inputRuleBeschreibung
min:1,max:99Bereichsvalidierung
min:0,max:100,enum:0,25,50,75,100Bereich + bestimmte erlaubte Werte (enum hat Vorrang)

Sprachmodelle und Mandantenschlüssel

Mit gt.ai.tenant.providers legen Sie fest, welche Anbieter Benutzer unter Einstellungen > Sprachmodell-Schlüssel konfigurieren dürfen. Der Standard ist anthropic,openai,gemini; none erlaubt keinen Anbieter. Ergänzen Sie ollama nur, wenn Mandanten die Hardware der Instanz verwenden dürfen. Bereits gespeicherte Einträge eines nicht mehr zugelassenen Anbieters bleiben erhalten, werden jedoch nicht mehr verwendet. gt.ai.providers beschreibt ausschliesslich die Anbieter und Modelle der Instanzschlüssel. gt.ai.instance.keys.propose.rule steht standardmässig auf 0. Erst mit 1 dürfen Regelvorschläge nach den eigenen Anbietern auf Instanzschlüssel ausweichen. Für Wertvorschläge ist dieser Rückgriff immer ausgeschlossen. gt.ai.daily.requests.instance begrenzt ausschliesslich Versuche mit Instanzschlüsseln; eigene Schlüssel belasten dieses Budget nicht. Für alle Versuche und Schlüsseltests gilt zusätzlich das tägliche Limit pro Benutzer, das Sie unter Limite festlegen (standardmässig 500 Anfragen) und das die Rechenzeit der Instanz schützt. Die Kosten ihrer eigenen Schlüssel begrenzen die Mandanten selbst mit dem täglichen Abfragelimit jedes Schlüssels.

KI-Assistenten (MCP)

Mit gt.mcp.use öffnen (1) oder schliessen (0) Sie den MCP-Server, über den KI-Assistenten die Portfolios der Benutzer lesen. Nach der Installation ist er geschlossen. Beim Schliessen wird jedes Zugriffstoken sofort abgewiesen. gt.mcp.public.base.url enthält die öffentliche HTTPS-Adresse der Instanz, zum Beispiel https://gt.example.org, ohne Schrägstrich am Ende. Aus ihr entstehen der Endpunkt, den Benutzer im Dialog sehen, und die Adressen der Anmeldung per OAuth, die Assistenten wie ChatGPT verlangen. Mit none funktionieren nur persönliche Zugriffstoken. Beide Einstellungen wirken ohne Neustart. Mehr dazu unter KI-Assistenten (MCP).